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SG Thaleischweiler-Fröschen

Die SGT beim Flutlicht Torquiz im SWR

History SGT    
Es war keine Entscheidung aus dem Bauch heraus, als die verantwortlichen beider Vereine in den 70er Jahren die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses erkannten. Auch andere Ortsvereine waren im Gespräch, zu den beiden Fußballvereinen zu stoßen und als Teil eines Großvereins ebenfalls zu fusionieren.  Geblieben waren nur der TuS und der VfL. Vor allem der Bau der Regionalen Schule auf den Herrenäckern im Ortsteil Thalfröschen und die dabei notwendige Freiluft-Sportanlage aber auch die Schulsporthalle waren die Magneten, die für eine Fusion und den für den VfL dadurch notwendigen Umzug sprachen.


Es gab viele Fragen und keine Garantien. Nur immer wieder der Gedanke der Vernunft. Jeder der schon einmal in die Führung eines Vereins eingebunden war, aber auch Spieler, Mitglieder die jede Ecke im Sportheim aus dem ff kannten, die Ihre Knochen über Jahre und Jahrzehnte für die eigenen Farben hingehalten hatten, konnten sich mit dem Gedanken der Fusion nur schwer anfreunden. Somit ist es auch aus heutiger Sicht zu erklären, weshalb etliche Mitglieder im Austritt eine Konsequenz gegenüber der Entscheidung zur Fusion sahen. Vor allem für Sportkameraden des VfL, die nicht nur die Eigenständigkeit ihres Vereins zu Gunsten der Fusion aufgaben, sondern auch nach Thalfröschen auf die Platte, also zum zuvor stets im Sinne des Sports bekämpften Widersachers umziehen sollten, war es zugegebener Maßen eine schwer und mit viel Wehmut zu vollziehende Angelegenheit.

Es war am 6. März 1980, als der VfL auf dem Galgenhübel und der TuS auf der Platte durch gleichzeitig stattfindende außergewöhnliche Generalversammlungen jeweils ein JA zur Fusion herbei führten. So wurde dann auch für den Spielbetrieb der Folgesaison beim Verband die erste gemeinsame Spielrunde unter der SGT-Flagge angemeldet. Was zuvor im Jugendbereich zum Teil bereits praktiziert wurde, galt nun für den ganzen, den neuen Verein SG Thaleischweiler-Fröschen.

Die durch den Zusammenschluss zahlreich zur Verfügung stehenden Spieler mussten zu möglichst schlagkräftigen Mannschaften zusammengestellt werden. Man hatte sich nämlich für die Meldung einer 1. Mannschaft und einer 1b Mannschaft entschieden. Die Vorstände Klaus Lorenz und Karl Fischer fanden in Willi Schuster für die 1. Mannschaft und Günter Schäfer für die 1b bestens geeignete Trainer für beide Teams. Der 1. Mannschaft gelang bereits nach einem Jahr die Meisterschaft und somit der Aufstieg in die A-Klasse.Aber schnell ebbte diese Erfolgswelle dann wieder ab und verschiedene Querelen und internes Konkurrenzdenken führten dazu, dass die 1b Mannschaft in der Folge abgemeldet werden musste.
Das Traineramt für die 1. Mannschaft hatten die Verantwortlichen neu an Ewald Groh vergeben. Nach 2 schlechten Runden musste 1984/85 der Abstieg in die B-Klasse hingenommen werden.

Parallel zu dieser Entwicklung machten sich in unserem Ort vorwiegend ehemalige VfL Spieler und Mitglieder stark und gründeten den VfR Thaleischweiler. Eine neue Situation hatte sich eingestellt, mit der zuvor in dieser Form wohl kaum jemand gerechnet haben dürfte. Weniger die sportliche Konkurrenzsituation war es, was der SGT zu schaffen machte, sondern mehr die Probleme um den Anspruch der Platznutzung und der Trainingszeiten des VfR führten zu heißen Diskussionen und Streitigkeiten, die sogar vor Gericht ausgetragen wurden. Die Tatsache, daß für die Baumaßnahmen öffentliche Bezuschussung stattgefunden hatte, war für die Gerichte letztlich ausschlaggebend für die Gewährung eines Nutzungsrechts für den VfR.

Jürgen Käfer kam vom SV 53 Rodalben, wo er sehr erfolgreich gespielt hatte, als Trainer um die Mannschaft wieder aufzurichten. Junge Spieler aus der A-Jugend wurden ins kalte Wasser geworfen. Spieler wie Bernd Claassen, Mathias Andrie, Michael Grünnagel sollen stellvertretend für eine Spielergeneration stehen, die heute selbst als Vorbilder die Fahne hochhalten. Nach dem Umzug auf die Platte war Jürgen Käfer 4 Jahre als Trainer tätig und wurde 1987/88 mit seinem Team, Kreispokalsieger. In den Folgejahren wurden von Spielleiter Heinz Hauck so namhafte Trainer wie Roland German aus Clausen und Harald Bütow aus Rieschweiler-Mühlbach verpflichtet. Sportlich waren diese Jahre nicht von Erfolg gekrönt, was jedoch nicht immer an der Schuld des Trainers 
auszumachen ist. 
Es haben schon viele Trainer bei der SGT gearbeitet, aber ein ganz besonderer Zeitgenosse war bei uns Gerhard Ludy aus Clausen. Und zwar mit Haut und Haaren, rund um die Uhr (oft im wahrsten Sinne des Wortes). Ein Trainer der Freund und Respektsperson zugleich war, jedes im richtigen Moment. Und so kam es wie es kommen mußte, nach langer Durststrecke konnte die Meisterschaft in der B-Klasse eingefahren werden. Groß war dann auch das Tamm-Tamm für das nicht nur die Schwarzbachtlaer sorgten, als die Meistermannschaft einen Umzug auf dem Traktorgespann von Albert (Tarzan) Scherer durch unseren Ort hinlegte. Die Meisterschaft wurde im eigens aufgestellten Festzelt gebührend gefeiert. Insgesamt drei Spielzeiten war Ludy Trainer und nicht nur die Fuballhöhepunkte mit ihm bleiben in Erinnerung, sondern auch so manches Lied von ihm klingt uns auch heute noch im Ohr.

Als weiteren Trainer und Sportkamerad von ganz besonderem Schlage möchten wir Patrick (Paule) Müller nennen. Immer für seine Spieler da, stets mehr als nur die Pflicht Fuballspielen zu vermitteln. Immer den Fotoapparat zur Hand und zu Späßen aufgelegt hat er die Mannschaft zusammen gehalten. Unvergessen die Abschlußfahrten mit ihm. Aus heutiger Sicht muss man sagen, es waren herrliche Zeiten, die unsere Jugend hoffentlich so oder in ähnlicher Form auch einmal erleben darf.
Mit Peter Kauf vom SV Niederauerbach gekommen, konnten wir für die Saison 1997/98 einen Trainer verpflichten, der im Nachhinein als sehr guter Stratege und akribischer Vorbereiter in seiner Arbeit gesehen werden muss. In dieser Saison bekamen wir aufgrund der dünnen Spielerdecke sogar Probleme mit einem möglichen Abstieg der im letzten Spiel in Massweiler vereitelt werden konnte.

Der beste Fußballer der als Trainer bei der SGT bisher gespielt hat, sahen die Zuschauer mit ziemlicher Sicherheit mit dem Sportkamerad Harald Wadle. Als erfahrener Spieler des SC Hauenstein, FK Clausen und des FK Pirmasens überzeugte er durch seine Klasse die Mannschaft und die Zuschauer. Neben der Euphorie die Trainer Wadle den Aktiven einhauchte, muß man ein Ereignis nennen, das zeitlich mit der Wadle-Ära zusammentraf und den ganzen Verein anspornte. Den Sportheimumbau mämlich.

Der bis dahin als Biergarten bekannte Raum, der hier und da auch für diverse Veranstaltungen vermietet werden konnte, wurde nach langem Ringen um die Entscheidung ob ja,  ob nein, zur Vereinsgaststätte umgebaut. So dass die frühere Gaststätte im Umkehrschluß für die vorgenannten Feste und Feierlichkeiten genutzt werden kann. Es war eine zähe Entscheidung die in den Köpfen von Peter Peifer und Hans Sieber ihren Ursprung hatte.  Die Aussicht übers Dorf, der Blick zum Rasenplatz, die Nutzung der Terrasse waren die ausschlaggebenden Argumente. Konzepte und Ideen wurden mit Unterstützung der Bitburger Brauerei ümgesetzt, was sich bis dato als hervorragende Lösung darstellt. Alle packten beim Umbau mit an. Männer wie Hermann Schütz, Pirmin Peifer, Karl (Boy) Stephan, Dieter Carls und Otto Zimmermann haben die ersten Arbeiten in Angriff genommen. Christian und Hans Sieber, Achim Wagner und sein Vater Werner, Hans Michel, Gerhard Bräuer, Peter Gabriel, Peter Stockmeyer, Heiner, Manuel und Iris Hayob, Steffen Peifer, Sandro Fuchs, Christian Raquet, Peter Peifer, Dieter, Helmut und Carlo Subal, Wolfgang Schwab, Thorsten Bank, Michael Bräuer, Mathias Andrie, Michael Grünnagel und Jürgen Schwab und noch viele andere, alle haben kräftig angepackt. Vor Allem die Frauen des Vereins, allen voran Brita Litzenberger, Iris Hayob, Maria Doniat und Angelika Schwab die, die Helfer noch spät am Abend mit Essen versorgten, bis das Werk vollendet war.

Doch noch einmal zurück zum Spielbetrieb. Nach dem Weggang von Harald Wadle zu seinem Heimatverein FK Clausen entstand eine großen Lücke, denn seine Tore waren es, die bei seiner zweijährigen Tätigkeit für wichtige Punkte sorgten. Die anschließende Verpflichtung von Mike Brückner der vom FC Münchweiler kommend, zuletzt in der Landesliga stets unter den besten Torschützen kann als Glücksgriff bezeichnet werden. Nicht allein die Tore, nein auch seine Qualitäten als Trainer und Mensch lassen hoffen, den schweren Generationswechsel zu schaffen. Viele Jugendspieler wurden und werden an den aktiven Spielbetrieb kontinuierlich herangeführt. Die Spieler Oliver Kölsch, Thomas Auer, Oliver Helfrich, Patrick Weiser, Carlo Subal seien an dieser Stelle als eine Generation von Spielern genannt. Zusammen mit Christian Wachter, Jörg Gabriel, Marco Panter, Thomas Rech, Markus Kunz und Christian Heinrich die bereits Bestandteil unseres Aktivenkaders sind, werden sie in den kommenden Jahren ein neues Bild der SGT- Mannschaft abgeben können. Die alten Hasen wie Mathias Andrie, Michael Grünnagel, Michael Frank, Dieter Subal, Markus Schulz, Patrick Gensinger, Dirk Gölter müssen ebenso Vorbildfunktion und Führungsrollen übernehmen wie die bewährten Männer -  Thorsten Bank, Richy Lambright, Markus Gabriel oder Jürgen Schwab. 
Die Anzahl der jungen Spieler, die in den nächsten Jahren das Aktivenalter erreichen muss uns schon heute zu Planungen für die Zukunft und zur Bereitschaft neue Wege zu gehen veranlassen.

Im Februar des Jahres 2001 kam was kommen mußte und was schon seit einiger Zeit abzusehen war.
Nach verschieden Gesprächen zwischen der Vorstandschaft der SGT und des VfR, haben die beiden Vereine fusioniert. Eigentlich eine logische Konsequenz, denn beim VfR spielten fast nur noch auswärtige Spieler, man hatte kein eigenes Vereinsheim und die Jugendspieler, die in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Herschberg dem Leder nach jagten, wurden auch immer weniger. Die neue Vereinsführung (Jürgen Käfer, Helmut Subal, SGT und Thomas Braun- VfR) ist nun gefordert den Blick in die Richtige Richtung in Richtung Zukunft �zu richten. Die Abgänge von Spielern die mit dem Zusammenschluß der beiden Vereine nicht einverstanden waren, muß man ganz einfach abhaken und nach vorne schauen. Mike Brückner (1. und 2. Mannschaft) sowie Harald Weisgerber (1b Mannschaft) werden ihr Bestes geben um den neuen Spielern die sich unserem Verein angeschlossen haben und unserer Jugend  Perspektiven für die Zukunft zu zeigen. Betrachtet man das Umfeld Sportheim, Umkleidekabinen, Hartplatz, Rasenplatz, Schulturnhalle usw. dann kann man nur feststellen, Der Acker ist bestellt wir warten auf eine gute Ernte.

Unsere AH...

Im AH-Bereich gab es durch die Fusion zwei Mannschaften welche sich aus einem Mix von Spielern zusammensetzen. Der Zahn der Zeit hat genagt und hat dazu geführt, dass nunmehr nur noch eine Mannschaft am Spielbetrieb teilnimmt und die Kameradschaft in manch froher Runde im Sportheim hochhält.

Die Jugend...

Die SG Thaleischeiler-Fröschen hat von beiden Vereinen gute Jugend-Betreuer und Trainer übernommen. Denn schon zu VfL und TuS Zeiten haben sich Sportsmänner sehr engagiert um die Jugend gekümmert. Namen wie Klaus Gölter, Alex Bold, Werner Edinger, Ludwig Roos, Richard Felde, und Winfried Andrie sind auch heute noch unvergessen. Männer die da waren wenn der Verein sie brauchte. Nennen wir Bodo Schang an dieser Stelle. Im Mittelpunkt seines Lebens stand der Fußball und ist bis heute ein Vorbild, beispiellos und unerreicht. Natürlich können nicht alle aufgezählt werden , die vielen Trainer, Betreuer, Helfer und Eltern die oft die Trikots mit nach Hause nehmen zum waschen. Ohne Idealismus geht es nicht. In der jüngeren Vereinsgeschichte sind Namen wie Peter Peifer, Hans Sieber, Heiner Hayob, Heinz Subal, Joachim Doniat, Thomas Tretter, Patrick Müller, Olaf Gusche, Patrick Gensinger unabdingbar mit dem Jugenfußball der SGT verbunden. Mit großem Engagement und keiner Gage haben sie aufoperungsvoll den Kindern und Jugendlichen das Fußballspielen beigebracht. Ihnen gilt ein besonderer Dank, denn was ist ein Verein ohne Nachwuchs?

 

 

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