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Die Holzratz

In früheren Jahren wurde wesentlich mehr Holz von den Menschen im Wald "gemacht" als es heute noch üblich ist. Die Bäume wurden abgesägt in Meterstücke geschnitten und im Wald bis zum Heimbringen auf einen Stapel aufgesetzt. Nach dem Heimtransport musste das Holz in ca. 30 - 40 cm Stücke verkleinert werden damit es in den Ofen passte. Dies wäre in Handarbeit sehr mühsam gewesen, denn eletrische Maschinen gab es für den Hausgebrauch noch nicht oder sie waren sehr teuer. Um das Holz nun in Stücke zu schneiden bemühte man die Holzratz wie das bei uns genannt wurde. Die Holzratz war ein Fahrzeug (Auto, aber meist ein Traktor) an dem eine Sägemaschine angebaut war. Zum Antrieb dieser Maschine wurde die Motorkraft des Fahrzeugs genutzt.  Das Holz konnte nun in kürzester Zeit in kurze Stücke je nach Wunsch des Kunden geschnitten werden. Hierzu brauchte man meist 3 -4 Leute. Eine Person  gab das Stückholz an die Person (Holzratz) der für das Kleinschneiden zuständig war der nächste hat die Schnitte von der Maschine abgeräumt. Nachdem alles klein geschnitten war, musste das Holz mit der Beil oder der Axt zu noch kleineren Teilen gespalten werden, damit es auch in den Ofen passte und besser verbrennen konnte.

 

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Die Eschwillerer Holzratz Jakob Steiber - Die Helfer Elise Mayr und

 Eugen Wolf in der Biebermühler Straße - Bild von Liesel Steiber

 

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