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Paketpost - Franz Bernhard

Als ich noch ein kleiner Junge war so etwa im Jahr 1960 gab es noch keine Paketdienste. Heute bestellt und morgen geliefert, davon konnte man nicht mal träumen. Alles brauchte seine Zeit. Der Postlinienbus von brachte die Pakte vom Postamt in Pirmasens im Gepäckraum des Busses oder einem separaten Anhänger zum Postamt in Thaleischweiler. Damals war die Post noch in dem Gebäude wo letztens noch der Zahnarzt Dr. Daghun praktizierte. Nun mussten die Pakete natürlich noch dem Empfänger ausgeliefert werden.

Bei Wind und Wetter  war das die Arbeit von Franz Bernhard. Er hatte einen Pferdewagen mit zwei schönen kleinen, schwarzen Pferdchen. Der Wagen wurde mit dem Postgut beladen und hüüüaa los ging´s. Nach getaner Arbeit kam Franz Bernhard meist an einer Gastwirtschaft vorbei. Er hielt an die Pferde angebunden und die Bremse am Wagen zugedreht. Jetzt konnte er noch schnell ein Feierabendbier genießen. Bald schon war es Zeit nach Hause zu fahren. Er löste seine Bremse am Pferdewagen nahm seine Zügel in die Hand und setzte sich auf den Bock. Nach ein paar Metern Wegstrecke war Franz Bernhard, die Arme gekreuzt den Kopf nach unten genickt,  meist schon eingeschlafen.  Für seine Pferde nichts neues, sie kannten ja den täglichen Weg nach Hause.

 

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Franz Bernhard

 

 

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