Heimatlexikon Thaleischweiler-Fröschen – Kapellchen

Kapellchen

Früher hatten bestimmte Landabschnitte (Flure. Gewanne) ihre eigenen Namen die im heutigen Sprachgebrauch meist verschwúnden sind. So hatte auch ein Abschnitt an der heutigen Zweibrücker Straße (Talberg) den Namen - "Kapellchen" erfahren. Diese Ecke soll auf dem Gewann "Spitze Birken" gewesen sein. Es ist nicht bestätigt oder nachgewiesen, daß sich da wirklich ein Kapellchen befunden hat. Ältere Bürger meinten, dort hätten einige Tannen auf engerem Raum zusammen gestanden, wie der Name aufkam ist nicht nachvollziehbar.

Eine alte Postkarte aus dem Jahr 1918 zeigt ein mögliches Gebäude welches auf das Kapellchen schließen könnte.

Auf dieser Postkarte ist auch ein heute nicht mehr vorhandenes Gebäude der Faustermühle zu erkennen. Dies soll eine Baracke, die als Gaststätte genutzt wurde,  abbilden. Gastwirt soll damals die Familie Max Hauther gewesen sein. Wie mir Helma Edrich erzählte wurde die Gaststätte von ihnen noch in den späten 1950iger Jahren mit Tabakwaren beliefert. Zu dieser Zeit soll auch auf der Mühle der Landwirtschaft von Fam. Weis Werner und Fam. Hamm nachgegangen worden sein.

 

Kapellchen-Postkarte 16--11-12-1918-400

Postkarte von 1918 - von Herbert Justus, Höhfröschen

Am rechten oberen Bildrand ist ein weiser Fleck zu erkennen welcher bei näherer Betrachtung auf ein Gebäude schließt (Kapellchen). Bei der Faustermühle ist ein heute nicht mehr vorhandenes Gebäude erkennbar welches eine Gaststätte gewesen sein soll.

 

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